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Fokusinterview

„Angriffsfläche für Hacker wächst“

Von TeleTrusT - Bundesverband IT-Sicherheit e.V. · 2015

Komplex durchgeführte Attacken auf Unternehmensdaten können nach Ansicht von Dr. Holger Mühlbauer, Geschäftsführer des TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V., präventiv bekämpft werden.

Viele Unternehmen hierzulande wägen ihre Daten in Sicherheit. Wie beurteilen Sie die tatsächliche Situation?

Sicherheitsmaßnahmen wie systematische Backups und die Verschlüsselung von Daten sind bereits Standard. Die Praxis zeigt jedoch, dass in der Regel kein konkreter Krisenplan für den Umgang mit Hackerattacken vorliegt, es keine Präventivmaßnahmen gibt. Laut Umfragen geben zwei Drittel der Unternehmen an, bei einem Cyber-Vorfall den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen.

Warum steigen die Risiken für Unternehmen?

Die Angriffsflächen in der Informationstechnologie werden durch komplexere Software und kompliziertere Zusammenhänge zwischen Protokollen, Diensten und Infrastrukturen vielfältiger, raffinierter. Die IT-Kriminalität erfährt eine zunehmende „Industrialisierung“ und professionalisierte Nachhaltigkeit.

Was bedeutet das für den Mittelstand?

Die Digitalisierung gehört zu den größten Wachstums- und Innovationstreibern der Wirtschaft. Mit zunehmender Vernetzung wachsen mit den Risiken auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit. Zuverlässige, störungsfreie und gegen Angriffe geschützte IKT ist Voraussetzung für erfolgreichen Geschäftsbetrieb. Industrie, Handel und Versorgung benötigen wirksame Maßnahmen gegen Sabotage, Ausspähung und sonstige IT-Störfälle sowie vertrauenswürdige Kooperation mit verantwortlichen Regierungsstellen.

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